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familien-willkommen ist die Kommunikationsplattform für das „Lokale Bündnis für Familie Darmstadt“. Zusammen mit dem Bündnis setzt sich familien-willkommen für die Interessen von Familien ein.

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Was gilt als Behinderung?
Was steht mir zu?

Nach dem Sozialgesetzbuch IX, §2 Abs. 2 gelten Menschen dann als behindert, wenn ihre körperliche oder geistige „Fähigkeit“ oder ihre seelische Gesundheit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweichen und ihre Teilnahme am Leben in der Gesellschaft dadurch beeinträchtigt ist.

Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt es einen umfangreichen
Ratgeber für Menschen mit Behinderungen, der ausführlich Auskunft gibt über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben:
PDF-Datei Ratgeber für Menschen mit Behinderung anzeigen bzw. herunterladen.   PDF-Datei Ratgeber für Menschen mit Behinderung anzeigen bzw. herunterladen. (896 KiB)
Zusätzlich gibt es den Ratgeber in speziellen Versionen, z.B. in leichter Sprache, ebenso wie die zugrundeliegenden Gesetzestexte:
www.bmas.bund.de/ratgeber behinderung


Als weiteren Service bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zudem ein
Bürgertelefon für Menschen für Behinderungen, bei dem Betroffene und Interessierte umfassende persönliche Beratung und Information erhalten können.

Telefon: 030 221 911 006 | Video Bürgertelefon Behinderung

Feststellung und Bemessung der Behinderung
Hessisches Amt für Versorgung und Soziales Darmstadt

Geld und Taschenrechner
Bild: © Gabi Eder Pixelio

Der „Grad der Behinderung (GdB)“ drückt die Schwere der Behinderung aus. Er wird vom Amt für Versorgung und Soziales, als zuständige Behörde, unter Heranziehen ärztlicher Auskünfte, festgestellt. Dort wird auch der Schwerbehindertenausweis beantragt. Der Ausweis ermöglicht den Betroffenen einige (finanzielle) Erleichterungen, bzw. Nachteilsausgleiche, wie teilweise ermäßigte Eintritte oder ggf. Kfz-Steuererleichterung oder Freifahrten im öffentlichen Personenverkehr.
Neben dem GdB kann der Ausweis weitere Eintragungen, sogenannte Merkzeichen enthalten. Beispielsweise bedeutet das Merkzeichen „G“, dass eine Gehbehinderung vorliegt oder „Bl“, dass der/die Ausweisinhaber/-in blind ist.

Adresse

Hessisches Amt für Versorgung und Soziales Darmstadt
Schottener Weg 3 (am Messplatz)
64289 Darmstadt

Ansprechpartner Herr Tiedtke
Telefon06151 / 73 81 19
E-Mailvolker.tiedtke@havs-dar.hessen.de

Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche
Wissenschaftsstadt Darmstadt - Jugendamt

Aufgabe der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern. Weiteres Ziel ist, den behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern und ihn zu einem weitgehend selbständigen Leben zu befähigen. Die Eingliederungshilfe wird auf Antrag gewährt.
Zu den Leistungen gehören:

  • Frühförderung und Frühberatung behinderter Kinder und ihrer Eltern
  • Förderung der Integration geistig und körperlich behinderter Kinder in Kindergärten und allgemeinbildenden Schulen
  • Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung
  • Hilfe zur schulischen Ausbildung in einem angemessenen Beruf
  • Hilfe zum Besuch einer Hochschule
  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Leistungen im Arbeitsbereich einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
Mehr Information
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Broschüren

"Behinderung und Ausweis" und "Nachteilsausgleiche" zu beziehen bei:
LWV Hessen - Integrationsamt, Regionalverwaltung Darmstadt
AdresseSteubenplatz 16
64293 Darmstadt
Telefon06151 / 80 10
Fax06151 / 80 12 34
Internetwww.lwv-hessen.de
E-Mailinfo@lwv-hessen.de
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Steuerermäßigung

Das Finanzamt berücksichtigt einen „Pauschbetrag“ bei der Einkommenssteuerveranlagung für Menschen mit Behinderung, wodurch sich die Steuerschuld mindert. Außerdem können in der Rubrik „außergewöhnliche Belastungen“ u.U. weitere Mehraufwendungen geltend gemacht werden, wenn sie durch die Behinderung verursacht werden. Weitere Auskünfte erteilt das Finanzamt oder sind der Broschüre: „Nachteilsausgleiche“ zu entnehmen (zu beziehen, s.o.) Auch behinderten Kindern steht ein Pauschbetrag zu; nimmt das Kind ihn selbst nicht in Anspruch, so kann er auf die Eltern übertragen werden, sofern diese Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag erhalten. Der Pauschbetrag mindert dann das zu versteuernde Einkommen der Eltern.
www.finanzamt-darmstadt.de
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