Unterstützung beim Start ins Leben

Hebamme beugt sich über liegende Schwangere
Foto: ©iStockfoto.com / Primeop76

Seit Jahrhunderten leisten Hebammen mit ihrem Wissen und Können werdenden Müttern Beistand. Sie beraten, begleiten und unterstützen Frauen und deren Familien in allen Phasen - wie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Säuglingsernährung und -pflege, Rückbildung, wenn nötig bis zum Ende der Stillzeit - und zu allen Fragen, wenn Kinder zur Welt kommen.
Die Kosten für Hebammenhilfe werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Umfang und die Vergütungen für diese Leistungen sind in der Hebammen-Vergütungsvereinbarung geregelt. Privatversicherte müssen sich über ihre Leistungsansprüche bei ihrer Krankenkasse informieren.
Je nachdem, welche Leistungen einer Hebamme Sie in Anspruch nehmen möchten, z.B. Beratung oder Vorsorge, ist es ratsam, sich möglichst frühzeitig eine Hebamme in der Nähe zu suchen.

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Hebammen - Online-Verzeichnis

Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg

Der Kreisverband Darmstadt-Dieburg des Landesverbandes Hessischer Hebammen veröffentlicht in einem Online-Verzeichnis eine Liste von Hebammen, die in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg Hebammenhilfe anbieten. Das Verzeichnis listet die Hebammen mit ihrem ausführlichen individuellen Angebotsprofil und den Kontaktdaten. Die Suchfunktion bietet eine detaillierte Suche nach spezifischen Merkmalen wie z.B. besonderen Angeboten sowie nach zeitlicher Verfügbarkeit.

www.hebammenliste-dadi.de

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Für den Erhalt der Hebammenhilfe

Die Kosten für die Berufshaftpflichtversicherung von Hebammen haben sich von 2002 bis 2017 mehr als verzehnfacht – bei gleichbleibender geringer Vergütung für diese anspruchsvolle und wertvolle Tätigkeit. Zudem ist der Versicherungsmarkt inzwischen so dezimiert, dass der Deutsche Hebammenverband große Schwierigkeiten hat, Versicherungsverträge abzuschließen. Eine freiberufliche Hebamme kann aber nur arbeiten, wenn eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung besteht. Die Höhe der Versicherungsprämien und die unsichere Zukunft haben schon jetzt dazu geführt, dass sich viele Hebammen aus der Geburtshilfe zurückgezogen haben. Deshalb finden Schwangere an vielen Orten keine Hebamme mehr, die sie z.B. als Beleghebamme durchgehend während der Geburt im Krankenhaus betreut. Viele Hebammen sind Monate im Voraus ausgebucht. Damit sind individuelle Schwangerschaftsbegleitung, selbstbestimmte Geburt/Wahlfreiheit des Geburtsortes, Wochenbettbetreuung und Nachsorge in der Stillzeit nicht mehr (wie bisher) möglich. Um dagegen anzugehen, wurden verschiedene Initiativen, Kampagnen und Protestaktionen ins Leben gerufen.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie weitere Informationen und können sich beteiligen - Unsere Hebammen brauchen Ihre Unterstützung!

www.unsere-hebammen.de

www.hebammenfuerdeutschland.de

www.mother-hood.de

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Surftipps

Interessante Seiten, auf denen Infos rund um den Beruf bzw. die Aufgaben von Hebammen, spezielle Infos für Frauen und Paare zu Schwangerschaft, Hebammenhilfe, Geburt, Schwangerschaftsterminplaner zu finden sind, außerdem helfen sie bei der Hebammensuche hessen- u. deutschlandweit:

www.hebammen-hessen.de

www.hebammen.de

www.hebammenverband.de/familie

www.familienplanung.de/hebammen

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